Christlich - Jüdische Arbeitsgemeinschaft
des Saarlandes e.V.
Sie
wurde am 8. Juli 1954 gegründet.
Zum engeren Vorstand gehören: Daniel Maoz (jüdisch), Prof. Herbert
Jochum (katholisch) und Pfarrer Christoph König (evangelisch).
Damals haben sich die Gründungsmitglieder mit bangem Herzen
auf den Weg gemacht, um Kontakte zur jüdischen Gemeinde zu suchen. Würde
man sie dort nach der unheilvollen Geschichte des Dritten Reiches empfangen?
Sie waren beeindruckt von der grossen Freundlichkeit, mit der sie dort aufgenommen
wurden. Durch diese menschlichen Begegnungen wurde die Gründung der CJAS
vorbereitet und ermöglicht - nicht wie an vielen anderen Orten durch
das Umerziehungsprogramm der Amerikaner veranlasst.
Auch heute sind wir dankbar für die guten Kontakte mit der Synagogengemeinde
Saar, freuen uns über gemeinsame Veranstaltungen und nehmen gerne teil an
Gedenktagen, Feiertagen, Vorträgen und Konzerten.
Da im Laufe der Jahre die Zahl der jüdischen Mitglieder in der CJAS stark
zurückgegangen ist, würden wir uns über neue Mitglieder sehr
freuen.
Zu unsere Aufgaben und Zielen gehören u.a.: Verständigung zwischen
Juden und Christen - Aufarbeitung unterschiedlicher, besonders religiöser
Formen von Judenfeindschaft - Bewahrung der noch erhaltenen vielfältigen
Zeugnisse jüdischer Geschichte - Entfaltung und Förderung freien, ungehinderten
jüdischen Lebens in Deutschland - Solidarität mit dem Staat Israel
...
Zu unseren regelmässigen Veranstaltungen gehören:
Woche der Brüderlichkeit: Verleihung der Friedrich Schlomo Rülf
Medaille an Menschen, die sich im Sinne der Ziele der CJAS verdient
gemacht haben.
Gestaltung von Gedenktagen:
27. Januar: Gedenken der Opfer der NS Terrorherrschaft
9. November: Reichspogromnacht von 1938
Vorträge:
Themen des christlich-jüdischen Dialogs und politischer und kultureller
Art.
Bibelarbeit:
Juden und Christen lesen gemeinsam die Bibel.
Ausstellungen:
Z. B. "Ecclesia und Synagoga", "Jüdische Friedhöfe im Saarland".
Archivierung jüdischer Friedhöfe in Zusammenarbeit mit dem Landeskonservatoramt.
Erforschung der Geschichte der ehemaligen jüdischen Gemeinden im Saarland.
Reisen:
Zentren jüdischen Lebens (Prag, Budapest, Mannheim, Thionville, Metz)
Zu Fragen über die Vorstellung der Christlich - Jüdischen Arbeitsgemeinschaft
des Saarlandes e.V., sowie zur weiteren Planung von Veranstaltungen geben wir
gerne Auskunft. Ebenso nehmen wir gerne Anregungen, Wünsche, Kritik
aus dem Kreis der Synagogengemeinde Saar entgegen.
| Anschrift: |
Postfach 10 24 34, 66024 Saarbrücken, Tel.: 0681 / 90 68 141 |
| Kath. Vorsitzender : |
Prof. Herbert Jochum |
| Evang. Vorsitzender: |
Pfarrer Christoph König |
| Jüdischer Vorsitzender: |
Dr. med. Daniel Maoz |
Für Selbstdarstellung der Vereine ist die Synagogengemeinde
Saar nicht verantwortlich.
Die Deutsch
- Israelische Gesellschaft wurde
1966 in Bonn von einem Kreis von Politikern um Gerhard Jahn,
dem Gründungspräsidenten
und späteren Bundesinnenminister und Prof. Ernst Benda,
dem späteren Bundesinnenminister und Präsidenten
des Bundesverfassungsgerichtes gegründet.
Die DIG ist die zentrale Organisation in der Bundesrepublik,
in der sich Freunde Israels in überparteilicher Zusammenarbeit finden, um in Solidarität
mit dem Staat Israel und seiner Bevölkerung zu wirken.
Die
DIG
unterstützt und fördert alle Bestrebungen, die darauf gerichtet
sind, den Staat Israel und seinen Bürgern Frieden, ein Leben in anerkannten
und sicheren Grenzen, in wirtschaftlicher und sozialer Sicherheit zu gewährleisten.
Die
Arbeit
der
DIG
geht
von
dem
Wissen
um
die
von
den
Deutschen
zu
verantwortenden
Verbrechen an den Juden während der Jahre 1933 - 1945 aus.
Die
DIG
wird
der
Aussöhnung zwischen Juden und Nichtjuden verpflichtet bleiben.
Diesen Auftrag gilt es an die nachkommende Generation in der Bundesrepublik zu
vermitteln. Als konkreten Beitrag ergibt sich für die DIG daraus, Vorurteilen
gegenüber Juden in der deutschen Bevölkerung entgegen zu wirken, sowie
Antizionismus und Antisemitismus entschieden zu bekämpfen.
Im
Jahre
1993
wurde
die
Arbeitsgemeinschaft
Saar
durch
den
im
Saarland
lebenden
Israeli Doron Frischmann gegründet, der die AG Saar auch drei Jahre als
Vorsitzender führte. Heute hat die AG Saar unter ihrer Vorsitzenden Iris
Neu schon mehr als 80 Mitglieder, darunter auch führende Politiker des Saarlandes.
Im
Rahmen
ihrer
Möglichkeiten versucht die Arbeitsgemeinschaft das Verständnis
zwischen Deutschland und den Völkern im Nahen Osten, insbesonders mit Israel,
zu fördern.
Dazu
wurden
bisher
Israelexperten,
darunter
Korrespondenten
wie
Jörg Brehmer
(FAZ), Gisela Dachs (Die Zeit), Friedrich Schreiber (ARD) und der ehemalige Vizepräsident
der Knesset Mordechai Virshubski zu Vorträgen u.a. über aktuelle Entwicklungen
in Israel eingeladen.
Daneben gibt es auch Vorträge und Ausstellungen von Kunstschaffenden wie
Ruth Almog, Yehudit Kznizki, Brigitta Stegherr u.a.
Ausserdem
sind
folgende
Reisen
zu
ausgewählten Stätten jüdischen
Lebens etwa in Amsterdam, Paris oder Prag geplant. Bei Interesse ist auch eine
Studienfahrt nach Israel geplant.
Um
das
Wirken
der
DIG
auf
eine
breitere
Basis
zu
stellen,
ist
die
AG
Saar
mit
Infoständen, z.B. beim "Fest am Schloss", beim "Saarland Tag" und anderen
Veranstaltungen präsent.
Wer
sich
für
die
Arbeit
der
Deutsch
-
Israelischen
Gesellschaft
bzw.
die
der AG Saar interessiert, kann sich an folgende Adressen wenden:
DIG
Bundesgeschäftsstelle
Martin Buber Strasse 12
14163 Berlin
Tel.: 030/80 90 70 28
Fax: 030/80 90 70 31
DIG AG Saar
c/o Iris Neu
Dr. Schoenemannstr. 28
66123 Saarbrücken
Tel.: 0681/3 90 41 80
Für Selbstdarstellung der Vereine ist die Synagogengemeinde
Saar nicht verantwortlich.
FREUNDESKREIS ZUR RETTUNG JÜDISCHEN KULTURGUTES IM SAARLAND e.V.
c/o 1.Vorsitzender Georg M. Diening, 66352 Großrosseln, Zum Steinberg 5, Tel. 06809 – 91163 Fax 91164
Vor zehn Jahren, am 30. April 1997, hat sich in Zusammenarbeit mit der Synagogengemeinde Saar, der Christlich-Jüdischen Arbeitsgemeinschaft des Saarlandes e.V. (CJAS) und dem damaligen Staatlichen Konservatoramt, dem heutigen Landesdenkmalamt der „Freundeskreis zur Rettung jüdischen Kulturgutes im Saarland e. V.“ gegründet. Sowohl die Synagogengemeinde wie die Christlich-Jüdische Arbeitsgemeinschaft wie das Landesdenkmalamt sind im erweiterten Vorstand des Vereins durch Satzungsbestimmung ständig vertreten.
Der Vereinszweck ist die „Förderung der wissenschaftliche Erforschung, der Rettung und der Pflege jüdischen Kulturgutes im Saarland“. Der Freundeskreis macht es sich vor allem zur Aufgabe, die Finanzmittel zur bildlichen und textlichen Dokumentation der vom Verfall bedrohten jüdischen Kulturgüter, insbesondere der Grabsteine auf den 16 jüdischen Fried-höfen zu besorgen. So sollen wenigstens die Reste von dem, was früher einmal Normalität war, nämlich jüdisches Leben und jüdische Kultur in unserem Land, für die Nachgeborenen zur Erinnerung und Mahnung bewahrt werden.
Die bildliche Dokumentation aller Grabdenkmäler der 16 Friedhöfe ist inzwischen so gut wie abgeschlossen. Dank der großzügigen Spenden vieler Einzelpersonen und einiger Institutionen und der vielen Beiträge der Vereinsmitglieder ist damit ein erster Teil des
Satzungsziels erreicht. Zudem konnte der Freundeskreis in Zusammenarbeit mit dem Landesdenkmalamt im Jahr 2004 eine große Ausstellung „Jüdische Friedhöfe im Saarland“ erstellen und wesentlich finanzieren, die sich an eine Vorgängerausstellung aus dem Jahr 1997 anlehnt, in der Bildgestaltung, Konzeption und im Katalog aber völlig überarbeitet und neu gestaltet worden ist. Diese Ausstellung wurde im Herbst 2004 mit großem Erfolg im Museum für Vor- und Frühgeschichte in Saarbrücken gezeigt. Zudem war sie im Jahre 2006 in den Städten St. Wendel, Homburg, Dillingen und Merzig zu sehen und reist auch in diesem Jahr als Wanderausstellung durch das Saarland, z.B. nach Spiesen - Elversberg ( März 2007 ) und Nohfelden ( Mitte April, Anfang Mai 2007 ), auch um für die Dokumentation der jüdischen Friedhöfe zu werben.
Die Dokumentation der Grabdenkmäler im Bild- und Textbereich kommt jetzt voran, bedarf aber sehr großer finanzieller Anstrengungen. Die Kosten werden mit der Drucklegung, bzw. Publikation ca. 135.000,- Euro betragen. Dank der großzügigen Unterstützung der öffent-lichen Hand und der Saarland – Sporttoto GmbH konnte der Freundeskreis im November 2006 mit dem Salomon Ludwig Steinheim Institut für deutsch-jüdische Geschichte in Duisburg ( Professor Dr. Michael Brocke ) einen Vertrag über die Dokumentation aller relevanten Grabdenkmäler schließen. Bis 2009 soll die Dokumentation erarbeitet sein.
Es bleibt aber die Aufgabe des Freundeskreises weitere hohe Summen an Spenden
( ca. 35.000,- € ) für die Publikation einzuwerben. Darum bittet der Freundeskreis, dass noch viele Menschen im Verein Mitglied werden und / oder den Freundeskreis mit Spenden bei dem Ziel unterstützen, so bedeutende religiöse und kulturelle Zeugnisse jüdischen Lebens für die nachfolgenden Generationen dokumentarisch zu erhalten.
Der Freundeskreis ist als gemeinnützig anerkannt und berechtigt, Spendenbescheinigungen auszustellen. Wer gerne Mitglied werden möchte, wende sich bitte an die Synagogen-gemeinde oder den Vorsitzenden des Freundeskreises, Pfarrer Georg M. Diening.
( Konto des Freundeskreises: Sparkasse Saarbrücken ( BLZ 590 501 01 ), Kontonr. 7000 70 )
Für Selbstdarstellung der Vereine ist die Synagogengemeinde Saar nicht verantwortlich. |